Richtlinie der treuhänderischen Lizenzvereinbarung
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Die FSFE als juristischer Beschützer
Wenn die FSFE ein treuhänderische Lizenzvereinbarung mit einem Projekt akzeptiert und eingeht, dann macht sie dies, um die juristische Situation des Projekts zu beschützen und Freie Software zu unterstützen. Die FSFE nimmt dabei die Rolle eines juristischen Beschützers ein, der sich um rechtliche Belange des Projekts kümmert. So kann sich das Projekt selbst auf die technische Seite konzentrieren. Auch wenn wir versuchen, Projekten zu helfen, wird sich die FSFE nicht in das Projektmanagement, die Zielrichtung oder die Verwaltung einmischen. -
Freedom Task Force Lizensierungsrichtlinien
Auch wenn die FSFE die GNU General Public License (GPL) und GNU Lesser General Public License (LGPL) bevorzugt, wird sie im Allgemeinen auch mit Projekten zusammenarbeiten, die eine GNU GPL kompatible Lizenz verwenden, egal ob es eine Copyleft-Lizenz ist oder nicht. Auf Anfrage oder wenn bestimmte Umstände eintreten, kann die FSFE Rat zu Fragen der Lizensierungs- oder Projektrichtlininen geben. Die letzte Entscheidung in solchen Angelegenheiten liegt dabei weiterhin beim Projektteam. Einzige Vorraussetzung von Seiten der FSFE ist, dass sich solche Entscheidungen im Rahmen Freier-Software-Lizenzen bewegen, die GNU GPL kompatibel sind. -
Die FSFE, Urheberschaft und Projekt-Administration
Wenn sich die FSFE dafür entscheidet, Treuhänder für ein Freies Software- Projekt zu werden, beansprucht sie keine Urheberschaft oder Kontrolle über das Projekt. Die Rolle der FSFE besteht allein darin, das Projekt in juristischen Belangen zu unterstützen und dem Projekt damit zu erlauben, sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Die Rolle des Urhebers oder Projektadministartors bleibt weitestgehend unverändert. Einziger Vorbehalt ist, dass das Projekt sich an die Vereinbarungen hinsichtlich der Lizensierung oder anderer Punkte hält, auf die man sich zum Zeitpunkt der Unterschrift der treuhänderischen Lizenzvereinbarung mit der FSFE geeinigt hatte. -
Die FSFE als neutrale dritte Partei für die Industrie
Industrielle Konsortien finden es zuweilen nützlich, einer dritte Partei ihre Rechte in gemeinsamen Projekten zu übertragen. In solchen Fällen wird die FSFE alle Konsortienmitglieder gleich behandeln und mit dem Konsortium selbst - ob kommerziell oder nicht - ähnlich wie mit einem anderen Freies Software Projekt verfahren.
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